Interview schreiben: Aufbau, Muster & Beispiele (2023)

Stelle Dir vor, Du möchtest einen Artikel für die Schülerzeitung verfassen, inwiefern die Nutzung von digitalen Medien die Bildung von Schüler*innen verändert. Wie fängst Du an? Wie kommst Du an aktuelle Informationen aus erster Hand?

Du kannst Dich natürlich in der Bibliothek oder im Internet informieren, doch es gibt noch eine Alternative – das Interview.

Interview – Definition

Ein Interview ist eine Form der Befragung von ausgewählten Personen zu einem bestimmten Thema.

Das Interview als Textart ist ein Text in dialogischer Form, der den Inhalt einer Befragung wiedergibt.

Das Wort Interview stammt aus dem Englischen, welches sich aus dem französischen Wort entrevue (dt. "Zusammenkunft") ableiten lässt. Dieses Wort lässt sich wiederum von dem Verb entrevoir (dt. "sich begegnen") herleiten.

Interview – Merkmale

Ein Interview ist immer dialogisch: Während eine Person die Fragen stellt, beantwortet die andere diese.

Bei einem Interview wird immer mindestens eine Person zum Forschungsthema befragt. Es können Gruppeninterviews, Partner-Interviews oder Einzelinterviews geführt werden. Zudem können Interviews nicht nur als persönliches Gespräch durchgeführt werden, sondern auch als Onlineumfrage oder telefonisch.

Das kann unter drei Aspekten geschehen:

  • Befragung zur Person selbst
  • Befragung zur Sache (Sachinterview)
  • Befragung zur Meinung

Kontroverse Interviews werden meistens unter dem Aspekt der Befragung zur Meinung einer Person geführt. Dabei werden beispielsweise Gegenargumente vorgebracht. Das Interview dient dazu, dass die befragte Person eine gewisse Meinung, Handlung oder Entscheidung rechtfertigt und erklärt.

Ein nicht-kontroverses Interview dagegen beschäftigt sich mit der Befragung der Person. Dabei werden offene Fragetechniken benutzt. Die Haltung gegenüber dem Interviewpartner ist bei diesem Interview weniger kritisch und konfrontativ.

Das Interview dient dem Zweck, Daten zu einem bestimmten Thema zu sammeln, um diese dann auszuwerten und für verschiedene Zwecke zu benutzen. Diese Daten werden dann beispielsweise für einen Beitrag in der Schülerzeitung, für einen Kommentar oder eine Hausarbeit verwendet und diskutiert.

Es ist aber auch möglich, eine Studie mithilfe von Interviews durchzuführen und auszuwerten. Das Interview kann also sowohl für journalistische Zwecke als auch für Forschungszwecke genutzt werden. Doch auch bei einem Bewerbungsgespräch für einen Job wird das Interview zur Befragung einer Person genutzt.

Interview schreiben – Verschiedene Interviewthemen

Interviews können zu jedem beliebigen Thema geführt werden. Besonders häufig werden Interviews im Journalismus und in der Forschung in Form einer Studie durchgeführt. Meistens werden aktuelle Themen behandelt und diskutiert. Dazu zählen unter anderem die Themenbereiche der Politik, Wirtschaft, Gesundheit, Medien, Medizin, Nachhaltigkeit, Verbrauch.

Interview schreiben – Interviewarten

Bei der Vorbereitung und Planung eines Interviews, kann es hilfreich sein, die folgenden drei Interviewarten zu kennen. Beachte dabei, welche Art von Ergebnissen wichtig für Dein Kernthema ist.

Dabei kann zwischen qualitativen und quantitativen Interviewformen unterschieden werden.

Während quantitative Interviewformen möglichst viele Daten und Faken von verschiedenen Personen sammeln, geht es bei der qualitativen Interviewform nicht um die Menge, sondern um die Qualität der Daten.

Strukturiertes Interview

Bei einem strukturierten Interview ist der Ablauf komplett durchgeplant. Es gibt keinen Platz für spontane Ergänzungen. Der Leitfaden ist streng strukturiert und bietet der befragten Person keine individuellen Antwortmöglichkeiten. Meistens werden im strukturierten Interview nur Ja/Nein-Fragen gestellt oder Fragen mit bereits vorgegebenen Antwortmöglichkeiten. Diese Interviewart zählt zu den quantitativen Interviewformen.

Semistrukturiertes Interview

Im semistrukturierten Interview wird der Ablauf mithilfe eines Leitfadens zwar auch durchgeplant, jedoch lässt dieser Raum für die freie Gestaltung. Das heißt, es können etwa Fragen ergänzt oder ausgelassen werden. Die Reihenfolge der Fragen kann ebenso verändert werden. Hier werden hauptsächlich offene Fragen gestellt, auf die Interviewpartner*innen individuell antworten können. Bei dem semistrukturierten Interview handelt es sich um eine qualitative Interviewform.

Unstrukturiertes Interview

Bei diesem Interview gibt es keinen Leitfaden. Der Aufbau des Interviews ist also nicht festgelegt und entsteht spontan. Die Gestaltung ist vollkommen frei. Auch hier werden offene Fragen gestellt, auf die die Person individuell antworten kann. Das unstrukturierte Interview gehört wegen der offenen Durchführung zu der qualitativen Interviewform.

Interview schreiben – Aufbau und Ablauf

Um einen groben Überblick zu bekommen, wie ein Interview abläuft, kann die folgende Übersicht zum Aufbau hilfreich sein. Jedoch muss nicht jedes Interview gleich verlaufen, die folgenden Punkte sind lediglich Gestaltungsanregungen.

Einleitung

  • Als Erstes wird der*die Interviewpartner*in begrüßt.
  • Nutze einen kurzen Einstieg zum Auflockern der Situation, indem Du ins Thema einleitest oder ihr euch einander vorstellt.
  • Kläre Deine*n Interviewpartner*in über Datenverarbeitung und Datenaufnahmen auf und bitte um die Erlaubnis, falls das Interview aufgenommen wird.
  • Eventuell offene Fragen können geklärt werden.

Hauptteil

  • Der Hauptteil besteht größtenteils aus den vorbereiteten Fragen und den Antworten des Gesprächspartners/der Gesprächspartnerin.
  • Es können ebenso eventuelle Ergänzungen oder das Weglassen von Fragen vorkommen.
  • Wenn sich das Interview dem Ende neigt, kann ein kurzer Rückblick bzw. eine kurze Zusammenfassung des Interviews gemacht werden, um so thematisch abzuschließen.

Schluss

  • Zum Schluss kannst Du für die Teilnahme danken.
  • Informiere den*die Gesprächspartner*in darüber, wie die Daten nun weiter verarbeitet werden.
  • Bitte um ein Feedback, damit das Interview und der Leitfaden immer weiter verbessert werden können.
  • Als Letztes kannst Du fragen, ob die befragte Person weitere Personen kennt, die ebenso interviewt werden können.

Ein Interview führen

Bei der Erstellung eines Interviews sind viele Arbeitsschritte gefragt. Denn es wird geplant, vorbereitet, geführt und verschriftlicht. Worauf Du dabei achten solltest, erfährst Du im Folgenden.

Vorbereitung: Interviewleitfaden erstellen

Um vorbereitet in ein Interview zu gehen, ist es ratsam, es vorab zu planen und einen Leitfaden zu erstellen. Doch bevor der Leitfaden verfasst wird, sollten zunächst diese Fragen gestellt werden:

  • Mit welchem Thema möchtest Du Dich innerhalb der Interviews befassen?
  • Was möchtest Du mit dem Interview herausfinden?
  • Was ist die Grundthese?
  • Welche Gruppe von Menschen sollte befragt werden? (ältere Menschen, Jugendliche, Eltern, Autofahrer*innen, Tourist*innen etc.)
  • Wie viel Zeit benötigt das Interview?
  • Wo soll das Interview stattfinden und welcher Ort ist dafür geeignet?
  • Welche Interviewform ist für Dein Thema geeignet?
  • Welche Themenbereiche sollen besprochen werden?

Wenn diese Fragen geklärt sind, sammle zunächst Fragen, die im Interview beantwortet werden sollen. Diese können dann in einer logischen Reihenfolge aufgestellt werden. Du kannst auch den ganzen Ablauf stichpunktartig aufschreiben, was Dir dabei hilft, den Faden während des Interviews nicht zu verlieren.

Wenn das Interview thematisch in verschiedene Unterthemen strukturiert werden soll, dann kannst Du diese für den Aufbau nutzen und notieren. Anschließend werden die passenden Fragen den Unterthemen zugeordnet.

Das folgende Beispiel zeigt Dir, wie ein Leitfaden aussehen kann. Jedoch kann bei der Erstellung eines Leitfadens individuell entschieden werden, welche Punkte wichtig sind und wie die Fragen strukturiert werden.

Interview Leitfaden

Thema: Der Einfluss der Nutzung digitaler Medien in der Schule

Einstieg:

Vorstellung

Erklärung des Themas/Anlass für das Interview

Ablauf kurz erklären

Gibt es offene Fragen?

Hauptteil:

Allgemeine Mediennutzung

Frage 1: Werden digitale Medien privat genutzt?

Frage 2: Wie oft werden digitale Medien genutzt? Wie viel Stunden am Tag?

Mediennutzung in der Schule

Frage 3: Welche Medien werden in der Schule genutzt? Inwiefern werden diese eingesetzt?

Frage 4: Gibt es allgemeine Probleme bei der Nutzung der digitalen Medien?

Frage 5: Gibt es einen Unterschied bei der Nutzung digitaler Medien zu anderen Medien?

Frage 6: Was ist die Meinung der befragten Person zur Nutzung digitaler Medien im Klassenraum?

Einfluss der Mediennutzung im Unterricht

Frage 7: Unterstützen oder erleichtern die eingesetzten Medien das Lernen?

Frage 8: Haben Medien bereits vom Unterricht abgelenkt?

Frage 9: Welche Vorteile oder Nachteile hat die Nutzung digitaler Medien in der Schule?

Abschluss:

Bedanken für die Teilnahme

Feedback

Weiterverarbeitung der Daten

Wenn zwischen den Fragen ein paar Zeilen freigelassen werden, dann hast Du auch genügend Platz für Notizen, die während des Interviews gemacht werden.

Interview-Leitfragen

Es gibt verschiedene Fragetechniken, die dazu genutzt werden können, das Interview zu strukturieren. Sie können den*die Interviewer*in dabei unterstützen, das Gespräch voranzubringen und in eine gewisse Richtung zu lenken.

Offene Fragen

Diese Art von Fragen beginnen meist mit den W-Fragen – Wer, Wie, Wo, Wann, Wozu, Warum? Offene Fragen werden so gestaltet, dass der*die Interviewte sehr individuell und ausführlich antworten kann. Das Ziel dabei ist, dass die befragte Person mehr Redeanteil hat.

"Wie sieht Ihr Alltag aus?"

"Warum gefällt Ihnen dieser Beruf?"

Bei diesen Fragen wird der*die Gesprächspartner*in dazu aufgefordert, etwas darüber zu erzählen.

Geschlossene Fragen

Geschlossene Fragen sind oft Ja/Nein-Fragen oder Fragen mit Antwortmöglichkeiten. Solche Fragen werden meist sehr kurz beantwortet.

"Fahren Sie mit dem Auto zur Arbeit?" Ja/Nein

"Schlafen Sie mindestens 8 Stunden in der Nacht?" Ja/Nein

"Wie alt sind Sie?" 20, 45, 34 Jahre alt....

Einleitende Fragen

Einleitende Fragen werden häufig genutzt, um in das Thema einzuführen. Außerdem sollen diese die Situation etwas auflockern und dem*der Interviewten ein sicheres Gefühl geben.

"Wie geht es Ihnen?"

"Haben Sie noch ungeklärte Fragen?"

"Können Sie ein wenig über sich erzählen?"

Es gibt auch thematisch einleitende Fragen. Diese sind vorwiegend allgemeiner zum Thema gestellt.

Einschätzungsfragen

Einschätzungsfragen fordern den*die Gesprächspartner*in dazu auf, eine Bewertung abzugeben. Die Antwort auf diese Fragen enthält meistens die Meinung der Person.

"Was halten Sie davon…?"

"Wie würde Sie die Situation xy einschätzen?"

"Was ist Ihre Meinung zu dem Thema xy?"

Kontrollfragen

Hier wird nachgefragt, ob Du die Antwort der Person richtig verstanden hast. Du kannst diese Frage auch benutzen, um Deine*n Gesprächspartner*in zu animieren, Dir noch mehr dazu zu erzählen.

"Also habe ich das richtig verstanden, dass Sie davon überzeugt sind, dass …"

"Sie haben gerade eben den Punkt xy erwähnt, können Sie das noch einmal erklären?"

"Sie gehen also davon aus, dass.... Können Sie mir mehr dazu erzählen?"

Interview führen: Hinweise

Es gibt einige Dinge, auf die Du achten kannst, damit Dein Interview erfolgreich verläuft:

  1. Falls Du das Interview aufnimmst, solltest Du Dir vorab eine Einverständniserklärung für die Tonaufnahme einholen.
  2. Du kannst mit Small Talk beginnen, um die Stimmung etwas aufzulockern.
  3. Lass Deinem*r Gesprächspartner*in genug Zeit, um über die Frage nachzudenken und zu antworten.
  4. Achte darauf, dass Dein*e Interviewpartner*in den größten Redeanteil hat, denn hier sind die relevanten Informationen zu finden.
  5. Achte auf einen höflichen und respektvollen Umgang.
  6. Versuche Deinem Gegenüber zu signalisieren, dass Du aufmerksam und interessiert zuhörst. Das kannst Du mit Kontrollfragen oder auch mit Mimik und Gestik zeigen, indem Du z. B. Augenkontakt hältst oder nickst während Dein*e Interviewpartner*in spricht.
  7. Bitte am Ende des Interviews um ein Feedback, damit Du Deinen Leitfaden immer wieder optimieren kannst.

Nach dem Interview: Interview verschriftlichen

Wie entsteht jetzt aus einem Gespräch ein Interviewtext? Im besten Fall hast Du das Interview per Tongerät aufgenommen und alles erfasst. Das Gesprochene ist nun die Grundlage für den Text. Das Gesagte könnte zwar einfach aufgeschrieben werden, jedoch ergibt das in den meisten Fällen zu viel Text. Es muss auch nicht jedes einzelne Husten oder Räuspern erwähnt werden.

Deshalb sind gewisse Änderungen beim Schreiben eines Interviews möglich, wie das Auslassen, Kürzen oder Zusammenfassen von Teilen des Gesprächs. Die Reihenfolge der Fragen kann ebenfalls im Nachhinein noch einmal verändert werden, sofern dabei nicht der Sinn und Kontext verloren geht. Besonders wichtig ist, dass der Wahrheitsgehalt der Fragen und Antworten nicht verfälscht wird.

Der Interviewtext sollte also nicht zu lang sein und nur die wichtigsten Aspekte des Themas beinhalten.

Interview schreiben – Muster

Damit Du eine Vorstellung davon bekommst, wie ein Interview aussehen kann, folgt hier ein Beispiel als Muster. Dieses könnte etwa in einer Schülerzeitung stehen. Das Interview ist eine semistrukturierte Interviewform und somit in der Gestaltung relativ frei. Das heißt, es können spontane Änderungen und Ergänzungen gemacht werden, die z. B. nicht in dem Leitfaden stehen.

In diesem Interview wird die Anrede "Du" benutzt. Es wird nicht immer der Fall sein, dass sich Gesprächspartner*innen in einem Interview duzen. Das ist auch davon abhängig, wer Dir gerade gegenübersitzt. Deshalb ist es wichtig, dass Du am besten direkt vor Beginn des Interviews klärst, welche Anredeform Dein*e Interviewpartner*in bevorzugt.

Der Einfluss der Nutzung digitaler Medien in der Schule

In diesem Artikel möchten wir uns die Frage stellen, inwiefern die digitalen Medien den Schulalltag beeinflussen. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich die Schulsprecherin Louisa Witt der Max-Mustermann-Schule interviewt. Zunächst sollte der Begriff digitale Medien noch einmal definiert werden, denn digitale Medien werden alle elektronischen Medien genannt. Zu Ihnen zählen insbesondere Computer, Tablets und Handys.

Welche Medien wurden bisher bei Dir im Unterricht verwendet und wie wurden diese eingesetzt?

Wir haben im Klassenraum ein Smartboard stehen, das wird eigentlich immer verwendet. Da es ja nicht nur als Tafel dient, kann man mit dem Smartboard auch ins Internet gehen und Bilder, Videos und Filme anschauen. Manchmal bringt der*die Lehrer*in einen CD-Rekorder mit, darüber werden meistens Höraufgaben abgespielt. Das wird aber hauptsächlich in Englisch, Französisch und Spanisch so gemacht. Ansonsten arbeiten wir auch sehr viel mit den Schulbüchern. Gelegentlich dürfen wir sogar unsere Handys benutzen, um eine Aufgabe zu lösen.

Meinst Du, es gibt einen Unterschied beim Lernen mit digitalen Medien zu anderen Medien?

Ja, ich denke schon, dass es Unterschiede gibt. Denn mit einem Buch lernt man einfach anders als mit dem Internet. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Lerneffekt mit Büchern sogar besser ist. Doch das Internet hat dafür grenzenlos Informationen und ich schaue auch lieber kurz am Handy nach, als in einem Buch nachzuschlagen, weil es einfach schneller geht.

Denkst Du, dass digitale Medien das Lernen eher unterstützen oder eher behindern?

Ich denke, digitale Medien sind eine gute Ergänzung zum Lernen und sie können auf jeden Fall den Lernprozess unterstützen, aber es gibt natürlich auch Probleme, die dabei entstehen können. Zum einen sind die meisten digitalen Medien auf das Internet angewiesen, das kann natürlich für Verzögerungen sorgen und das Lernen behindern. Zum anderen ist ein weiteres Problem nach wie vor, dass man sich auch schnell einmal ablenken lässt und erst gar nicht zum Lernen kommt.

Also denkst Du, dass digitale Medien auch gewisse Probleme mit sich bringen können?

Ja, digitale Medien können auf jeden Fall gewisse Probleme mit sich bringen, aber ich denke, wenn man weiß, wie man mit diesen umzugehen hat, dann können die digitalen Medien auch den Lernprozess bereichern.

Achte darauf, dass der Text Spannung aufbaut. Das heißt, fange zunächst mit den allgemeineren Fragen an und gehe dann immer tiefer in das Thema, sodass ein Spannungsbogen entsteht.

Interview Schreiben - Das Wichtigste

  • Ein Interview ist eine Art der Befragung von ausgewählten Personen.
  • Du kannst Interviews unter drei Aspekten führen: Befragung zur Person, zur Sache und zur Meinung der interviewten Person.
  • Es kann zwischen strukturierten, semistrukturierten und umstrukturierten Interviews unterschieden werden.
  • Interviews können oft sehr unterschiedlich ablaufen, doch meist haben sie einen ähnlichen Aufbau:
    • In der Einleitung wird der*die Interviewpartner*in begrüßt. Es werden offenen Fragen geklärt und in das Thema des Interviews eingeleitet.
    • Der Hauptteil gestaltet sich aus den vorbereiten Fragen und den Antworten des*der Interviewten. Jedoch können auch ungeplante Ergänzungen vorkommen.
    • Um zum Ende überzuleiten, kann ein kurzer Rückblick gemacht werden.
    • Zum Schluss hat man die Möglichkeit, sich für die Teilnahme zu bedanken, sich zu verabschieden und über die Weiterverarbeitung der Daten zu informieren.
  • Verschiedenen Fragetechniken können genutzt werden, um das Interview zu strukturieren.
  • Frageformen sind offene Fragen, geschlossene Fragen, einleitende Fragen, Kontrollfragen und Einschätzungsfragen.
  • Damit man gut vorbereitet in das Interview geht, kann man einen Leitfaden erstellen. Dieser hilft dabei nichts zu vergessen und den Überblick zu behalten.
  • Bei der Verschriftlichung eines Interviews ist das Gesagte die Grundlage für den Interviewtext.
  • Damit der Text nicht zu lang wird, kann man beispielsweise bestimmte Dinge verändern, kürzen oder weglassen, solange der Wahrheitsgehalt des Inhalts nicht verfälscht wird.
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Author: Frankie Dare

Last Updated: 02/06/2023

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